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Kay Eickhoff.

Von Kay Eickhoff

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Die Rolle von Designtrends im Webdesign.

Designtrends im Webdesign beziehen sich auf bestimmte Stile, Techniken oder Elemente, die in einem bestimmten Zeitraum besonders beliebt oder verbreitet sind.

Trends können sich auf visuelle Ästhetik, Interaktionen, Benutzererfahrung (User Experience, UX) und auf echnologischen Aspekte des Webdesigns beziehen.

Beispiele von Webdesign Trends:

  • Responsives Design: Die Anpassung von Websites an verschiedene Bildschirmgrößen, um eine optimale Benutzererfahrung auf verschiedenen Geräten zu gewährleisten.
  • Flat Design: Ein minimalistischer Ansatz, der auf 3D-Effekte und realistische Texturen verzichtet und stattdessen klare Linien und Farbblöcke verwendet.
  • Material Design: Ein von Google eingeführter Designansatz, der sich auf die Verwendung von realistischen Schatten und Bewegungen konzentriert, um digitale Elemente so aussehen zu lassen, als ob sie aus physischen Materialien bestehen.
  • Scroll-basiertes Design: Websites, bei denen die Navigation hauptsächlich durch Scrollen erfolgt, um eine flüssige und narrative Benutzererfahrung zu schaffen.
  • Typography als Designelement: Die kreative Verwendung von Schriftarten, Schriftgrößen und -gewichten, um visuelles Interesse zu erzeugen und die Botschaft der Website zu betonen.
  • Microinteractions: Kleine, subtile Animationen oder Interaktionen, die dazu dienen, dem Benutzer Feedback zu geben oder ihm eine angenehmere Erfahrung zu bieten.
  • Dark Mode: Die Einführung von dunklen Farbschemata für Websites und Apps, um die Augen zu entlasten und eine modernere Ästhetik zu schaffen.
  • Illustrationen und benutzerdefinierte Grafiken: Der Einsatz von individuell gestalteten Grafiken und Illustrationen, um eine einzigartige visuelle Identität zu schaffen.
  • Voice User Interface (VUI): Die Integration von sprachgesteuerten Benutzerschnittstellen, um die Interaktion mit der Website zu verbessern.

Entscheidungen treffen – wann folgt man Designtrends und wann nicht?

Als Webdesigner ist es wichtig, Designtrends zu kennen und zu verstehen, aber es ist nicht zwingend notwendig, jedem Trend bedingungslos zu folgen. Hier sind einige Überlegungen:

  • Berücksichtigung der Kundenziele: Trends können hilfreich sein, um neue Ideen und Konzepte zu entdecken, aber letztendlich sollte das Design den Zielen und Anforderungen des Kunden entsprechen. Es ist entscheidend, die Bedürfnisse der Zielgruppe und die Ziele des Projekts zu verstehen, bevor man Trends einbezieht.
  • Zeitlosigkeit vs. Aktualität: Einige Designelemente können kurzlebig sein und Trends können sich schnell ändern. Es ist wichtig, zwischen zeitlosen Designprinzipien und aktuellen Trends zu unterscheiden. Ein zeitloses Design kann länger relevant bleiben und die Marke des Kunden besser repräsentieren.
  • Einzigartigkeit und Differenzierung: Das Folgen jedes Trends kann dazu führen, dass Websites homogen und austauschbar aussehen. Es ist oft vorteilhafter, ein individuelles Design zu schaffen, das die Marke des Kunden authentisch repräsentiert und sich von der Masse abhebt.
  • Berücksichtigung der Zielgruppe: Manche Trends können für bestimmte Zielgruppen ansprechend sein, während sie für andere weniger relevant sind. Es ist wichtig zu verstehen, für wen die Website erstellt wird und ob der Trend die Zielgruppe positiv anspricht.
  • Innovation und Anpassungsfähigkeit: Es ist vorteilhaft, innovativ zu sein und neue Trends zu erkunden, um frische Ideen zu generieren. Jedoch sollte man Trends nicht blindlings folgen, sondern sie gezielt anwenden und an die spezifischen Bedürfnisse und Ziele des Kunden anpassen.

Fazit: Balance zwischen Trends und spezifischen Projektanforderungen!

Insgesamt sollte die Entscheidung, einem Trend zu folgen oder nicht, auf einer fundierten Analyse basieren, die die Bedürfnisse des Kunden, die Zielgruppe und die langfristigen Ziele des Projekts berücksichtigt. Es geht darum, die Balance zwischen aktuellen Trends und den spezifischen Anforderungen des Projekts zu finden, um ein aussagekräftiges und erfolgreiches Webdesign zu schaffen.